Werkschau

Tanja Brandmayr ist freie Kunst- und Kulturschaffende und arbeitet seit vielen Jahren und in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Text, Performance und Raum. In den letzten Jahren vermehrt erweiterte performativ-textliche Kunst- und Researchprojekte. Seit 2014 außerdem kontinuierliche freie Mitarbeiterin der Stadtwerkstatt/Linz; arbeitet hier in der Stadtwerkstatt im Bereich „New Art Contexts“ mit dem eigenen Research-Format Quasikunst.

 

 

Bio/Werkschau:

Tanja Brandmayr, geb. 1969. Ausbildung Tanz/Tanzpädagogik bei Erika Gangl, 1989-92, Weiterbildungen im zeitgenössischen Tanz; Bis 2001 künstlerische Arbeiten an der Schnittstelle von Tanz, Performance, Foto, Video, Text (diverse Projekte, u.a. mit dem Projekt „fremd“ Interkulturpreis der Stadt Linz, 2000).

Studium Soziologie/Kultursoziologie, 2004 Diplomarbeit über freie Szenen des zeitgen. Tanzes.

Literarische Arbeit und Textarbeit seit 2002 (div. Lesungen, Arbeitsstipendien des Bundes, 1. Trauner Literaturpreis /Jury u.a. Johann Lachinger). Bühnenstücke für eigene Produktionen (siehe unten: „Messie Balls“ und „Personality Tracks“), oder "Textkreisel", 2013/14. "Innenraum Lavinia", 2015/16. Und andere. Industriegebiet, Segelflugplatz – Beitrag im literarischen Jahrbuch der Stadt Linz, Facetten 2012 (Hg. Franz Schuh); Mitarbeit bei der Publikation „Demant revisited – Auf der Suche nach der Genossenschaftskultur im Wohnbau“ von Mag. Pamela Neuwirth, 2013/2014.

Seit 2002 kulturpolitische und organisatorische Arbeit innerhalb der freien Szene in Linz, Auszug: Konzeptionierung und künstlerische Leitung der Off-Tanz-Performance Reihe: „ich kann so nicht arbeiten“, 2004; 2005 Konzept und Ausführung des Kataloges „Die freien darstellenden Gruppen in Linz und OÖ“; 2006 wissenschaftliche Mitarbeit am Kulturinstitut der Kepleruniversität bei der Studie einer „Trainings-, Proben- und Spielstätte für die freie professionelle Tanz- und Theaterszene OÖ“. 2010 - 2013 Mit-Aufbau Proberaumbetrieb, Konzeptionierung und Durchführung diverser Tanz-Vernetzungsprojekte. Vorstandsmitglied bei der KUPF - Kulturplattform OÖ, 2011-2012; 2013 Mitorganisatorin von „Wollen wir wirklich Tabakfabrik?“ zur kulturellen Pioniernutzung eines Teils der Tabakfabrik. Bundesländersprecherin der IG Freie Theater Wien; Vorstandsmitglied Stadtwerkstatt seit 2014; Verwaltungsausschuss Radio FRO seit 2017. Mitglied des Linzer Stadtkulturbeirates seit 2018.

Konzeptionierung und Aufbau des Zeitungsprojekt spotsZ, von 2006 bis 2010 (Mit)Herausgeberin und leitende Redakteurin beim monatlich erschienenen Stadtkulturmagazin spotsZ (ua. mit Sabine Funk). Vorstandsmitglied des Vereins spotsZ. Seit 2015 Mitherausgeberin und Redakteurin des Nachfolgeprojekts von spotsZ, die Kunst- und Kulturzeitung „Die Referentin“ (mit Olivia Schütz). In Kontinuität: Diverse (journalistische) Texte mit kulturellen oder kunstbezogenen Inhalten. Kontinuierliche Textproduktion u.a. für die Referentin und die Versorgerin/Medium der Stadtwerkstatt Linz, seit 2015 auch fixes Redaktionsmitglied der Versorgerin; einige Texte für die kupf-Zeitung, bis 2015 auch Redaktionsmitglied; regelmäßig oder fallweise für diverse Medien wie Kulturrisse, Gift, Treibgut, OÖ Landeskulturbericht. Weitere Textveröffentlichungen.

Kuratorinnentätigkeit, 2004/2005 Off-Tanz-Performance Reihe: „ich kann so nicht arbeiten“; 2009 beim Linz09 Projekt Bellevue – Das gelbe Haus; STWST – Eleonore: 2012/2013 Floating Bodies and Spaces; Quasikunst / STWST48x2 (2016) und Quasikunst / STWST48x3 (2017), beides Stadtwerkstatt Linz. Jurymitgliedschaften – aktuell Jurymitgliedschaften für die Stadt Linz, ÖH, und andere; 2007-2012: Mitglied der Bühnenkunstpreis-Jury des Landes OÖ, Kulturhauptstadt 2009-Jury für zeitgenössischen Tanz; und andere;

Diverse experimentelle Bühnen-Zusammenarbeiten: 2005-2010 mit Hubraum (Theater/Performance), seit 2005 Mitglied bei der Linzer Schnuppe (Lyrik, Text, Video, Aktion); und konzeptuelle Text- und Körperinstallation bei Monika Huemer (Tanz), „Demut“, Posthof 2007; "Gedankensprünge - Zu keiner Zeit betreten", Ko-Autorin bei Tancred Hadwigers Stück, von Raimund Vogtenhuber im Theater der Künst in Zürich aufgeführt, 15. November 2012;

Eigene Bühnenarbeiten in den Sparten Tanz/Performance (oft in Zusammenarbeit mit Doris Jungbauer): „Schubert Brecht Solipsisticated“, Posthof Tanztage 2008, „Die Gehaltserhöhung“, Hafenhalle Linz09 (2. Preis des Linz09-Theaterwettbewerbs); Orohoro Seth Osiriaster Desaster“, Performanceexperiment, Melicharstr. 8, 2009; „Messie Balls“, Posthof Tanztage, 2010. „Instant Dance Mess“, Tanzinstallation, Stadtkeller, 2010. “Are we to be rescued?”, Reiss Arti Performative, Turin, September 2010; “The Water The Pain” – als CIE. Schauacker; Posthof Tanztage, April 2011; “Sehnsucht nach Linz”, Jugendtheaterprojekt im Rahmen von Schäxpir, internationales Theaterfestival Linz/OÖ, Juni 2011. „Personality Tracks, Roadshow“, Posthof Tanztage 2012; „Ich habe letzte Nacht von Autos geträumt“, im Rahmen der LNdB im Lentos Kunstmuseum 2012; „Wir reisen / bottles and dresses“, Posthof Tanztage 2013, Theater Phönix. Herbst 2014: Kunstförderstipendium der Stadt Linz – für Musik und Darstellende Kunst. "Nebelballett" am 6. März 2018 in der dfk (Gesellschaft für Kulturpolitik);

Ausstellungsprojekte/performative Arbeiten der letzten Jahre: „6 ungewöhnliche Orte“ initiiert und kuratiert von Wiesmayr/Gilli von Dezember 2011 bis März 2012 im Architekturforum Linz; Textarbeit und Ausstellungsbeteiligung. „Flashmob?“ Videostatement und Ausstellungsbeteiligung, initiiert und kuratiert von Karin M. Hofer; Februar/März 2012, Galerie Maerz, Künstlervereinigung Linz und OÖ und Medienwerkstatt Wien. „Movement Tool Kit“, September/Oktober 2012, Kunstraum Goethestrasse XTD. Kulturfrauenballett „If I Were A Dancer, Then …“ April bis Oktober 2013, ein Projekt mit Kunstraum Goethestrasse XTD, Präsentation 3. Oktober, 2013, Ausstellungsdauer Oktober 2013. Projektmitwirkung bei „StadtkomplizInnen“ – theaternyx* / erweitertes dramaturgisches Experiment, 2013/2014. "Textkreisel", performativer Text, 2014. "Das biomechanische Ballett - I like Trees And Human Rights", Fotos/performative Textarbeit, 2015. „Innenraum Lavinia“, performative Textarbeit, 2015/2016, Präsentation im Salzamt Linz, Mai/Juni 2016. Zusätzlich Netztext auf innenraumlavnia.at. „If I Were A Dancer And I Had A Square“, Eröffnung 22. Juni 2016, Präsentation Juni/Juli 2016, Kunstraum Goethestrasse XTD. "Nebelballett", Rauminstallation, im Rahmen von STWST48x2/parallel zur Ars Electronica, Stadtwerkstatt, September 2016; Projekt "Überflieger - Kein Festival", Performative Repräsentanzen im Industriegebiet, Präsentation September 2016/Zeitschrift treib.gut; "Fog Ballett", Stadtwerkstatt, Lange Nacht der Bühnen 2016; "Ich, der Mietnomade", gemeinsam mit Pamela Neuwirth, Mai/Juni 2017 im afo-Architekturforum Linz; New Art Context / Installation: "Iceberg / The Entity - 48 Hours Meltdown", 8./9. September 2017, im Rahmen von STWST48x3, Stadtwerkstatt/Quasikunst; "Performing Exhalation / Verkehrt gehen", Performative Akte als prozessierende Vorträge des kognitiven Vergessens, Oktober und November 2017, IPA Linz (Institut für poetische Alltagsverbesserung); "Innenraum Lavinia", 23.+24. Januar 2018 im Cine Traktori vor der Stadtwerkstatt; "Nebelballett" am 6. März 2018 in der gfk (Gesellschaft für Kulturpolitik);

 

 

Außerdem:

Zahlreiche szenische Experimente in kleinerem Rahmen, wie etwa mit der Linzer Schnuppe; oder Projektmitwirkungen wie etwa beim Kunstraum Goethestraße xtd "Wir stehen für alle", 10.10.14. und anderes;

Einige early works in den 90er und früher 00er Jahren, zB: "Pfirsichblüten" Tanzperformance (mit D. Jungbauer); "Am Gipfel des Menschseins" - Tanzperformance/Experiment mit 5 Biophysikern und anderen; "black house" (mit G. Mayrhofer) - Rauminstallation mit 2D-Brille; "fremd" - Projektion und Aktion mit 25 jungen Frauen in Dirndlkleidern, (mit Gudrun Mayrhofer, Interkulturpreis der Stadt Linz, vormals Preis "Stadt der Kulturen").